Krankenhäuser in Not - der Lösungsvorschlag schmort im Kanzleramt

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Die ver.di-Kampagne „Der Deckel muss weg!“ zur Neuregelung der Krankenhausfinanzierung in Deutschland war zentrales Thema beim ver.di-Ortsverein Hameln am 18. August 2008.

Gabriele Lösekrug-Möller stellte das in der Koalition abgestimmt Eckpunktepapier zur Behebung der ärgsten Probleme in der Krankenhausfinanzierung den GewerkschafterInnen vor. Als ver.di-Mitglied und SPD Bundestagsabgeordnete ist auch sie verärgert, dass die nötige Hilfe durch das Kanzleramt gestoppt wurde.

„Jetzt ist Hilfe nötig. Wer weiter zögert, bringt viele Krankenhäuser in Existenznot. Genau deshalb hat Gesundheitsministerin Ulla Schmidt gemeinsam mit KoalitionspolitikerInnen reagiert. Ich mache mir große Sorgen“, so Lösekrug-Möller. „Gerade das Weserbergland als Gesundheitsregion ist angewiesen auf eine intakte Krankenhauslandschaft. Die Seehofersche Gesundheitsreform hat uns Probleme genug bereitet.“

Klar ist aber auch: Niedersächsische Krankenhäuser haben es besonders schwer. Unter Christian Wulff ist ein gigantischer Investitionsstau entstanden. Kein anderes Bundesland investiert so wenig in seine Krankenhäuser wie Niedersachsen. „Leider haben damit ein plastisches Beispiel dafür Kaputtsparen“, so Lömö.

Am 25 September wird es eine Großdemonstration in Berlin geben um den Druck auf das Kanzleramt zu erhöhen. Näheres dazu unter www.der-deckel-muss-weg.de