Das Integrationsbüro - mehr als Schreibtischarbeit

 

Das Integrationsbüro – mehr als Schreibtischarbeit

Der Landkreis Hameln-Pyrmont hat eine richtige Entscheidung getroffen: Die Einrichtung eines Integrationsbüros. Das ist in der Sache richtig. Denn gelingende Integration ist kein Automatismus. Das ist aber auch in der Organisation richtig. Denn die Anbindung beim Paritätischen stellt sicher, dass das Büro mitten im sozialen Selbsthilfenetzwerk etabliert ist.

Und was sind die Aufgaben des Integrationsbüros. Darüber informierte sich Gabriele Lösekrug-Möller vor Ort. Dr. Feyzullah Gökdemir, Hyunhi Oberbeck und Norbert Raabe skizzierten die Arbeit. Schon mit dem Erarbeiten eines Integrationsberichtes für den Landkreis beginnt die Arbeit, die in einen Integrationsplan münden soll. Ihre Qualität aber entsteht durch Netzwerkbildung.

„Es ist richtig, dass wir einen Integrationsrat einrichten“, so Lösekrug-Möller. Aber ebenso wichtig sind Veranstaltungen für und mit MigrantInnen und nicht zuletzt mehr Aufgeschlossenheit bei örtlichen Institutionen, Verbänden und Vereinen, stimmen alle Gesprächsteilnehmer überein.

So findet der zweite Teil des Termins nicht mehr im Büro, sondern in der Bäckerei Duygu in der Deisterstraße statt. Bei Abendbrot besprechen wir mit den Brüdern Duygu und Herrn Kaya Fragen zu Ausbildung, Fördermitteln und Geschäftsbetrieb. Wir sprechen über florierende Unternehmen, Familienbetriebe. Auch hier können wir Integration verbessern, stellt die Abgeordnete fest.