Oktpber 2015: Machandel

Regina Scheer: Machandel

Machandel, ein fiktives Dorf in Mecklenburg-Vorpommern, ist der Hauptschauplatz für eine Geschichte, die von fünf Personen aus fünf Perspektiven erzählt wird. Das ergibt ein spannendes Kaleidoskop an geschichtlicher und sozialer Entwicklung. Alle stoßen in dem zum Teil ungewollten und neuen Heimatort auf ihre Wurzeln. Denn auch in diesem Buch geht es, wie so oft in der deutschen Geschichte auch, um Flüchtlinge. Der Ort Machandel wird zum Ort der Begegnung mit der deutschen Vergangenheit, der eigenen Familiengeschichte und sich selbst. Es lässt sich sehr gut lesen, sodass man es kaum aus der Hand legen mag.

Klappentext:

Regina Scheer spannt in ihrem Debütroman den Bogen von den 30er Jahren über den Zweiten Weltkrieg bis zum Fall der Mauer und in die Gegenwart. Sie erzählt von den Anfängen der DDR, als die von Faschismus und Stalinismus geschwächten linken Kräfte hier das bessere Deutschland schaffen wollten, von Erstarrung und Enttäuschung, von dem hoffnungsvollen Aufbruch Ende der 80er Jahre und von zerplatzten Lebensträumen.

Scheer, Regina: Machandel. Roman,  Albrecht Knaus Verlag 2014, 480 Seiten.