KKW Würgassen- Auch Rückbau will gelernt sein

 

Über den vor 10 Jahren begonnenen phasenweisen Rückbau des KKW Würgassen informierte sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller aus Hameln.

Wo früher massige Turbinen arbeiteten, werden heute Anlagenteile zerlegt, Materialien dekontaminiert und für die Verwertung bzw. Entsorgung vorbereitet.

Der Rückbau sorgt für Beschäftigung von etwa 100 E-on Kernkraft-Mitarbeitern, sowie vielen Unternehmen aus der Region.

Hohe Sicherheitsauflagen müssen erfüllt werden und viel Erfahrungswissen ist erforderlich, um den Rückbau zu realisieren. Wenn dieser 2014 abgeschlossen sein wird, hat er ca. 1Mrd. € gekostet. Geld, das im Wesentlichen durch Rückstellungen während der Betriebszeit von 1971 bis 1994 erwirtschaftet wurde.

Gabriele Lösekrug-Möller, MdB und ihre Begleitung konnte bei einem Rundgang durch das ehemalige Maschinenhaus und das Reaktorgebäude einen unmittelbaren Eindruck über den Rückbau gewinnen.
Für die Besuchergruppe, der u.a. die Landtagskandidatin Sabine Tippelt und der Boffzener Bürgermeister Norbert Tyrasa angehörten, steht fest, dass der Konsens zum Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie fester Bestandteil zukünftiger deutscher Energiepolitik ist.
Umso wichtiger, so Lösekrug-Möller, dass wir uns auf einen fachgerechten Rückbau verlassen können.