Oktober 2014: Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte

Romain Puértolas: Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte.

Roman. S. Fischer Verlag 2014, 304 Seiten.
ISBN: 978-3100003959

 

Ein irrsinniger Lesetrip – einmal um die halbe Welt und zurück: Die Geschichte eines Fakirs, der in einem Ikea-Schrank auf eine wundersame Reise gerät.

Der Titel verrät schon einiges über die skurrile Handlung: Ein indischer Fakir reist mit einem gefäschten Hundert-Euro-Schein nach Paris, um dort bei IKEA ein Nagelbett zu kaufen, doch verläuft die Reise nicht ganz so wie geplant. Es folgt eine überdrehte Odyssee, bei der keine Verrücktheit ausgespart wird: Eine witzige Geschichte voll Esprit und Wortakrobatik, bei der auch die Liebe nicht fehlen darf.

Aus dem Französischen von Hinrich Schmidt-Henkel. Ayarajmushee Dikku Pradash, charmanter Hochstapler in Turban und Seide sowie Träger eines Schnurrbarts beträchtlicher Größe, fliegt eines Tages aus Indien nach Paris. Er ist von Beruf Fakir und möchte sich bei Ikea ein brandneues Nagelbett zulegen: Modell Likstupiksta, schwedische Kiefer, 15 000 Nägel, Farbe: Puma-rot. Kaum am Flughafen angekommen, handelt er sich Ärger mit einem Taxifahrer ein, verliebt sich im Ikea-Bistro in die schöne Französin Marie, nistet sich über Nacht im Möbellager ein und versteckt sich in einem Ikea-Schrank. Prompt gerät er in diesem Schrank auf eine Reise, auf der er illegale Einwanderer aus Afrika und eine mondäne Schauspielerin trifft, die seinen Blick auf die Welt verändern. Über England, Barcelona, Rom und Tripolis gelangt er schließlich zurück nach Paris...