Mehr Mittel für wirksame Maßnahmen zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten

 

Die SPD setzt sich in den aktuellen Haushaltsverhandlungen dafür ein, dass mehr Mittel für die Erforschung von Lebensmittelverlusten in Landwirtschaft, Handel, Gastronomie und Lebensmittelindustrie bereitgestellt werden. Nicht allein die Verbraucherinnen und Verbraucher verschwenden Lebensmittel.

 

Wirksame Maßnahmen zur Reduzierung der Lebensmittelverluste müssen die gesamte Wertschöpfungskette einbeziehen. *

„Die Verschwendung von Lebensmitteln hat nach wie vor ein beschämendes Ausmaß. Wir alle sind gefordert, konsequent gegen die Verschwendung vorzugehen. Denn sie verbraucht Ressourcen und trägt weltweit zu Hunger und Klimawandel bei. Alle Beteiligten der Wertschöpfungskette müssen einen Beitrag dazu leisten, dass weniger Essen im Müll landet: Landwirtschaft, Gastronomie, Handel, Lebensmittelindustrie und Verbraucherinnen und Verbraucher. Wir müssen branchenspezifische Zielvorgaben und Maßnahmen zur Reduktion der Verschwendung entwickeln. Und wir müssen genau wissen, wer wie viel warum wegwirft. Die Wirtschaft ist hier zu mehr Transparenz und Kooperationsbereitschaft aufgerufen, denn bisher bleibt sie konkrete Zahlen und Auskünfte schuldig.

Es darf nicht sein, dass das Wegwerfen für die Anbieter billiger und leichter ist als die Weiterverwertung. Wir müssen Regelungen finden, die dieses Missverhältnis umkehren. Denn dieser Umgang mit Lebensmitteln ist ethisch, sozial und ökologisch nicht vertretbar.

Die bereits 2012 fraktionsübergreifend beschlossenen Maßnahmen müssen endlich umgesetzt werden. Dazu gehört unbedingt eine Vereinbarung mit der Wirtschaft über branchenspezifische Zielmarken zur Reduzierung des Abfalls.“