Bundesweiter Sehbehindertentag: Mehr Teilhabe durch Smartphones!

Gabriele Lösekrug-Möller im Ausschuss
 

PSt'in Gabriele Lösekrug-Möller MdB

 

Um auf die besonderen Lebenslagen von blinden und sehbehinderten Menschen aufmerksam zu machen, findet am 6. Juni der auf Initiative des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) im Jahr 1998 eingeführte bundesweite Sehbehindertentag statt. Schwerpunkt bilden in diesem Jahr die neuesten Entwicklungen bei Smartphones.

 

Für die Betroffenen und ihre Angehörigen, aber auch für Interessierte und Technikbegeisterte stellt der diesjährige Sehbehindertentag eine tolle Gelegenheit dar, sich mit den speziellen Umständen eines Lebens mit Sehbehinderung auseinanderzusetzen. Gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit, die neuesten technischen Instrumente und Anwendungen für mehr Flexibilität, Mobilität und Selbstbestimmung von Menschen mit einer Sehbehinderung kennenzulernen.

 

Eine verbesserte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, Selbstbestimmung und Barrierefreiheit sowie ein leichterer Zugang zu Informationen, Kommunikation, Einrichtungen und Diensten sind wichtige Eckpfeiler auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft. Sie finden sich deshalb auch in dem zwischen SPD und CDU/CSU vereinbarten Koalitionsvertrag wieder.

 

Über 1,5 Millionen sehbehinderte und blinde Menschen leben in Deutschland.

Um so vielen Menschen wie möglich die entsprechenden Funktionen bei Smartphones und anderen Geräten näherzubringen, werden am Sehbehindertentag in ganz Deutschland Infoveranstaltungen für sehbehinderte und blinde Menschen stattfinden. Hierbei sollen technische und anwendungsorientierte Grundlagen vermittelt werden. Dazu zählen die Telefonfunktion, die Nutzung von E-Mails, dem Internet und Kalender sowie von anderen ausgewählten Anwendungen (Apps).

Die Veranstaltungen werden von ehrenamtlichen und selbst betroffenen Smartphone-Beraterinnen und -Beratern durchgeführt.