Lömö: Rente mit 63 für langjährige Beschäftigte kommt

Andrea Nahles und LöMö
 

BMin Andrea Nahles und PSt'in Gabriele Lösekrug-Möller

 

Das Rentenpaket umfasst die Rente mit 63 Jahren bei mindestens 45 Beitragsjahren, die Mütterrente, Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente sowie Anhebung der Reha-Leistungen. Heute haben sich die Spitzen von SPD- und Unions-Bundestagsfraktionen auf einen gemeinsamen Kompromiss beim Rentenpaket geeinigt. Ein zentraler Punkt dieser Einigung ist die Anrechnung von Zeiten des Arbeitslosengeldbezuges ohne zeitliche Beschränkung.

 

Heute ist in der Koalition eine wirklich gute Einigung erzielt worden. Die Botschaft lautet: Die abschlagsfreie Rente ab 63 für langjährig Versicherte mit mindestens 45 Beitragsjahren kommt. Und: Zeiten kurzfristiger Arbeitslosigkeit werden dabei grundsätzlich ohne Einschränkung angerechnet.

Genau so hatten wir es im Koalitionsvertrag vereinbart.

Für das Problem missbräuchlicher Frühverrentungen haben wir mit dem „rollierenden“ Stichtag eine wirksame Lösung gefunden, an der auch die SPD sehr interessiert war. Dabei ist sicher gestellt, dass Beschäftigte, die durch Insolvenz oder Schließung ihres Betriebs noch kurz vor Renteneintritt unfreiwillig arbeitslos werden, nicht schlechter gestellt werden.

Die verabredete Möglichkeit, Arbeitsverträge auch über das tariflich vereinbarte Rentenalter hinaus befristet zu verlängern, gibt Arbeitnehmern wie Arbeitgebern mehr Flexibilität beim tatsächlichen Renteneintritt. Dabei wird nicht in andere rechtliche oder tarifliche Ansprüche der Beschäftigten eingegriffen.