Buchtipp Juni 2007

Wladimir Kaminer: Ich bin kein Berliner. Ein Reiseführer für faule Touristen.

Ein ebenso kurzweiliger wie fröhlicher Begleiter auf dem Weg nach Berlin. Ironisch und amüsant beschreibt Wladimir Kaminer von ihm selbst auserwählte „touristische“ Orte Berlins. Das kann ein Besuch im Friseursalon sein oder die Information über die Unterschiede von Steuerberatern aus Ost- und Westberlin. Zu jedem Kapitel gibt es die Adresse und sämtliche Informationen zu den beschriebenen Orten.

Man muss keine Berlinreise in der Reiseplanung haben, um Wladimir Kaminers ungewöhnliches Stadt-Porträt zu mögen.

Klappentext

Der bekannteste und beliebtest Berliner führt durch seine Stadt - ein Reiseführer der anderen Art.Es gibt derzeit wohl kaum einen bekannteren Berliner als Wladimir Kaminer. Und keinen, der geeigneter wäre, die Stadt einem Touristen in all ihren Facetten vorzustellen. Von einer kurzen Einführung in die Berliner Historie über Geschichten zu Sehenswürdigkeiten am Wegesrand oder das Verhalten japanischer Touristen bringt Wladimir Kaminer auf gewohnt witzig-charmante Art dem Leser seine neue Heimat näher. Dabei dürfen natürlich auch praktische Hinweise nicht fehlen: Dazu gehören kleine Spazierrouten, dank derer man auf den Spuren von Wladimir Kaminer durch die Stadt schlendern kann, sowie Adressen origineller Restaurants, Geschäfte und anderer im Buch vorgestellten Attraktionen."Er ist ein Geschichtenfässchen ohne Boden, und es ist längst ein bisschen peinlich geworden, Wladimir Kaminer immer noch gut zu finden. Aber er ist es eben. Und: wird immer noch besser."Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung"Es fällt schwer, ihn nicht zu lieben: Wladimir Kaminer, der russische Lakoniker aus Berlin, sucht nicht, sondern findet das Besondere."Welt am Sonntag"Es ist wie im richtigen Leben, nur viel, viel komischer! Und deswegen ist Kaminer auf der ZDF-Vorschlagsliste für die Lieblingsbücher der Deutschen."Kulturjournal (NDR)

Über den Autor

Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren. Seit 1990 lebt er mit seiner Familie in Berlin. Er veröffentlicht regelmäßig Texte in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften, hat eine Sendung namens "Russendisko Club" beim RBB Radio MultiKulti sowie eine Rubrik im ZDF-Morgenmagazin. Mit der Erzählsammlung "Russendisko" sowie zahlreichen weiteren Büchern avancierte er zu einem der beliebtesten Autoren in Deutschland. Alle seine Bücher gibt es als Hörbuch, von ihm selbst gelesen.

Erzählungen. Goldmann Verlag April 2007, 176 Seiten.