Gabriele Lösekrug-Möller besucht CAP Markt in Dresden – und packt gleich mit an!

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Im Rahmen ihrer Praxistage war die Hamelner Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Gabriele Lösekrug-Möller am Freitag zu Besuch beim CAP – Markt Pillnitzer Straße in Dresden.
Bundesweit werden ca. 100 CAP-Märkte als wohnortnahe Einzelhandelsgeschäfte mit einem Lebensmittelvollsortiment mit entsprechendem Einsatz von Fachpersonal professionell betrieben. Sie schaffen insbesondere zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten

 
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 für schwerbehinderte Menschen. Das Konzept wurde von der Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen-Süd eG (GDW), Sindelfingen, entwickelt. Es entspricht einem Franchisekonzept und ist somit einer erwerbswirtschaftlichen Zielsetzung verpflichtet.
Der Name „CAP-Markt“ entstammt dem Begriff „Handicap" als Hinweis auf die spezielle Förderung von Menschen mit Behinderungen.
Die beiden CAP-Märkte in Dresden halten jeweils ein Voll-Sortiment mit mehr als 7.000 vorwiegend regionalen Produkten vor,, wodurch heimische Erzeuger und Hersteller besonders gefördert werden.
Als spezieller Kundenservice wird zudem die Unterstützung beim Transport der Einkäufe zum Fahrzeug des Kunden und ein Lieferservice nach Hause angeboten.


Lömö und ihr persönlicher Referent Andreas Flegel haben es sich nicht nehmen lassen und auch gleich mitgeholfen, Regale gepackt und sich die Arbeit der schwerbehinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erklären lassen.
Im Gespräch wurde klar, dass diese Beschäftigung den schwerbehinderten Menschen den direkten Kontakt mit ihren Mitmenschen ermöglicht, raus aus der geschützten Werkstatt, rein mitten ins gesellschaftliche Leben. Dies schafft nicht nur eine bessere Identifikation der Beschäftigten mit ihrer Arbeit, es stärkt auch in besonderem Maße ihr Selbstvertrauen und lässt Berührungsängste auf beiden Seiten verschwinden.
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Lömö: “Das Konzept der CAP Märkte ist nicht allein ausgerichtet auf die Mitarbeit von schwerbehinderten Menschen, auch die Kunden profitieren von diesem Konzept. Unter anderem sind die Gänge breiter, da passt auch leichter ein Kinderwagen durch! Die Beleuchtung ist auch für Sehgeschädigte angepasst und die Ausschilderung ist größer gedruckt als in anderen Märkten. Dieses Konzept ist auch sehr gut geeignet um einer älter werdenden Bevölkerung gerecht zu werden.“

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