Erste Erfolge bei der Fachkräftesicherung

Ausschuss A+S
 

(c) Achim Mende, Deutscher Bundestag

 

Die Bundesregierung sieht die Fachkräftesicherung in Deutschland auf einem guten Weg. In ihrem Fortschrittsbericht 2013 zu ihrem Fachkräftekonzept, der nun als Unterrichtung vorliegt, schreibt sie, auf dem Weg zur Fachkräftesicherung zeigen sich respektable Fortschritte. Die Erwerbsbeteiligung nimmt zu, und der Anteil von Frauen und Älteren im Arbeitsmarkt steigt.

 

Die Ziele Deutschlands im Rahmen der EU-2020-Strategie sind bei Älteren bereits erreicht worden. In den vergangenen Jahren hat sich deren Erwerbsbeteiligung kontinuierlich erhöht und erreichte 2012 erstmals eine Quote von 60 Prozent. Dennoch sinkt die Teilhabe Älterer am Arbeitsmarkt weiter deutlich mit dem Alter und Ältere bleiben deutlich länger arbeitslos als Jüngere. Bei Frauen nähert sich der aktuelle Anteil dem Zielwert an. Handlungsbedarf besteht aus Sicht der Regierung allerdings bei den nach wie vor hohen Teilzeitquoten und niedrigen durchschnittlichen Wochenarbeitszeiten von Frauen.

Handlungsbedarf sieht die Regierung außerdem beim Thema Langzeitarbeitslosigkeit: Diese reduzierte sich zwar in den vergangenen Jahren deutlich, bewegt sich aber trotz des insgesamt positiven Arbeitsmarktes mit etwa einer Million Langzeitarbeitslosen auf zu hohem Niveau. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit weiterer Anstrengungen in diesem Bereich. Gleichzeitig muss es auch darum gehen, Weiterbildung zu fördern und die Zahl der Schul- und Studienabbrüche weiter zu reduzieren.

Fortschrittsbericht 2013 zum Fachkräftekonzept der Bundesregierung: