Hamelner Constantin Grosch im Gespräch mit Gabriele Lösekrug-Möller

Grosch Loemoe
 
 

Am 18. März begrüßte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesarbeits- und Sozialministerium, Gabriele Lösekrug-Möller, den schwerbehinderten Studenten aus Hameln, Constantin Grosch im Berliner Reichstag.
Anlass für seinen Besuch in Berlin und das anschließende Gespräch mit der Hamelner Bundestagsabgeordneten war die Übergabe von ca. 125.000 Unterschriften für eine Petition für ein Recht auf Sparen und gleiches Einkommen auch für Menschen mit Behinderungen.

 

 Denn für behinderte Menschen übernimmt der Staat nur dann die nötigen Kosten für eine Begleitperson, wie sie der 100% behinderte Grosch braucht, wenn die Behinderten über so gut wie kein Vermögen verfügen. Ein Behinderter wird somit daran gehindert, selbst Geld zu verdienen, Karriere zu machen und seinen eigenen Lebensweg zu gehen.
Gabriele Lösekrug-Möller ist stolz auf Ihren Hamelner Landsmann und sein Engagement für die Petition und die phänomenale Anzahl von 125.000 Unterschriften. Sie kann auch die Beweggründe von C. Grosch gut verstehen.
Für die vor wenigen Monaten begonnene 18 . Wahlperiode des Deutschen Bundestages kann die Parlamentarische Staatssekretärin eine positive Perspektive für Herrn Grosch und viele hunderttausend Behinderte geben. Die große Koalition hat sich vorgenommen, einen gesicherten gesetzlichen Rahmen für mehr Inklusion von Behinderten zu schaffen. Ziel soll ein Bundesteilhabegesetz sein, dass die Versorgung der Behinderten aus dem bisherigen Fürsorgesystem in ein modernes Teilhaberecht im weiterentwickelt. Dann sollen sich Leistungen am personenbezogenen Bedarf des Behinderten orientieren, anstatt wie bisher Institutionenzentriert vergeben zu werden.
Die Petition von Herrn Grosch und seinen Mitstreitern wird dafür einen weiteren argumentativen Baustein liefern.