aus der AG Arbeit und Soziales: Beitrag gegen Jugendarbeitslosigkeit in Europa

Ausschuss A+S Nov07
 

(c) Deutscher Bundestag, Achim Mende

 

Gabriele Lösekrug-Möller: "Es ist richtig und notwendig, dass das Sonderprogramm des Bundesarbeitsministeriums gegen Jugendarbeitslosigkeit in Europa mehr Geld bekommt. Wir geben damit jungen Menschen eine Chance."
Die Bundesregierung will Haushaltsmittel in Höhe von 140 Millionen Euro für die Jahre 2014 bis 2018 zusätzlich für das Programm MobiProEU zur Verfügung stellen. Dies ist richtig und notwendig. Das Programm ist ein großer Erfolg. Mit den zusätzlichen Mitteln

 

...können mehr junge Menschen aus den EU-Staaten an diesem Programm teilnehmen.

Mit dem Sonderprogramm des Bundes zur ‚Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen und arbeitslosen jungen Fachkräften aus Europa‘ (MobiPro-EU) bieten wir jungen Menschen aus der EU die Möglichkeit, in Deutschland in den Branchen eine Ausbildung zu machen, in denen Lehrstellen nicht besetzt werden können. Sie bekommen Unterstützung bei der Vermittlung einer betrieblichen Berufsausbildung oder einer qualifizierten Beschäftigung. Damit sichern wir bei uns die Fachkräfte und leisten einen Beitrag gegen die Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Die Nachfrage bei Jugendlichen und Betrieben ist größer als erwartet, sie kann durch die bisher eingeplanten Mittel nicht gedeckt werden. 

Deswegen sollen die Mittel aufgestockt werden. Dies hat die Bundesregierung heute im Kabinett beschlossen.

Wir können nicht versprechen, dass mit dieser Aufstockung die komplette Nachfrage befriedigt werden kann. Wir bieten aber deutlich mehr jungen Menschen die Chance auf eine Ausbildung und wir unterstützen mehr Betriebe darin, notwendige Fachkräfte zu finden.