Rentenbeitragssatz: Wir schließen Gerechtigkeitslücken

 

Mit dem Gesetzesentwurf zur Beibehaltung des Rentenbeitragssatzes von 18,9 Prozent für das Jahr 2014 können wir die geplanten Leistungsverbesserungen finanzieren und Gerechtigkeitslücken schließen.

Mit der Stabilisierung des Beitragssatzes in der Rentenversicherung können die geplanten Leistungsverbesserungen, das heißt die abschlagsfreie Rente ab 63 für besonders langjährig Versicherte, die sogenannte Mütterrente, höhere Renten für zukünftige Erwerbsminderungsrentnerinnen und

 rentner sowie mehr Geld für die Rehabilitation finanzieren. Damit werden Gerechtigkeitslücken auch in der Rentenversicherung geschlossen.

Für Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist es ein Kernanliegen, nach Jahren des Stillstandes die Rente zu verbessern. Das von der Bundessozialministerin Andrea Nahles vorgelegte Rentenpaket kommt direkt bei den Menschen an, die lange gearbeitet und Beiträge gezahlt haben. Das ist nicht geschenkt, sondern verdient. Doch auch hier gilt: Gutes gibt es nicht umsonst. Deswegen haben die Koalitionsfraktionen am Donnerstag im Bundestag den Gesetzesentwurf zur Beibehaltung der Beitragssätze in der allgemeinen Rentenversicherung von 18,9 Prozent für das Jahr 2014 beschlossen. Somit haben wir die notwendigen finanziellen Mittel für die Leistungsverbesserungen in der Rente.

Die SPD Bundestagsfraktion wird weiter alles dafür tun, um Altersarmut zu bekämpfen. Dafür wird noch vor der Sommerpause einen Gesetzesentwurf für einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn auf den Weg gebracht, der Missbrauch von Werkverträgen eindämmt und die Leiharbeit gerechter geregelt.
"Die Einkommenssituation vieler Beschäftigter in Deutschland wird sich dadurch zukünftig verbessern, sodass sich deren Rentenansprüche erhöhen,“ so die parlamentarische Staaatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Gabriele Lösekrug-Möller.