Buchtipp Dezember 2013: Die Analphabetin, die rechnen konnte

Jonas Jonasson: Die Analphabetin, die rechnen konnte, carl's books, 2013, ISBN 978-3570585122, 448 Seiten, 19,99 €.

Nach seinem Bestsellerroman "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" gelang es dem schwedischen Autor Jonas Jonasson mit seinem neuen Buch an den Erfolg anzuknüpfen.

"Die Analphabetin, die rechnen konnte" erzählt die Geschichte der jungen Afrikanerin Nombeko. Wie der Titel schon vermuten lässt, kann sie nicht lesen und schreiben, aber dafür umso besser rechnen. Und mit dieser Begabung trägt sie ganz zufällig und auf aberwitzigen Um- und Irrwegen zur Entwicklung von nuklearen Sprengköpfen bei.

Die Geschichte beginnt in den Zeiten der Apartheid und erstreckt sich über drei Jahrzehnte. Diesen Stil kennt man schon von dem Vörgängerroman. Durch die ganz persönliche und ungewöhnliche Lebensgeschichte der Protagonistin erzählt der Autor nebenbei ein Kapitel der Weltgeschichte, wenngleich diese immer mit einem Augenzwinkern dargestellt wird.

Gerade für die kalte Jahreszeit ist dieser Roman sehr zu empfehlen. Das Schmunzeln kann man sich beim Lesen kaum verkneifen.