Bundestagsvizepräsidentin - Landesgruppen Niedersachsen/Bremen gratulieren Edelgard Bulmahn

Edelgard Bulmahn und Ulla Schmidt 23.10.2013
 

Ulla Schmidt und Edelgard Bulmahn

 

Die Hannoveraner Bundestagsabgeordnete Edelgard Bulmahn wurde in der konstituierenden Sitzung des 18. Deutschen Bundestages mit einem starken Votum zur Bundestagsvizepräsidentin gewählt. Sie erhielt 534 Ja-Stimmen, bei 36 Enthaltungen und 50 Nein-Stimmen. Edelgard Bulmahn ist seit 1987 Abgeordnete des Deutschen Bundestages. Zwischen 1998 und 2005 war sie Bundesministerin für Bildung und Forschung. Zudem stand sie der niedersächsischen SPD von 1998 bis 2003 als Landesvorsitzende vor.

 

Zur Wahl Edelgard Bulmahns gratuliert ihr die Vorsitzende ihrer Landesgruppe Gabriele Lösekrug-Möller: „Wir Niedersachsen und Bremer freuen uns mit Edelgard Bulmahn eine außerordentlich erfahrene und versierte Politikerin in dieses so wichtige Amt entsenden zu können. Das stärkste Ergebnis aller KandidatInnen erzielt zu haben, zeigt, dass diese Auffassung über die Fraktionen hinweg geteilt wird. Sie hat sich diese Reputation durch ihr engagiertes Auftreten und ihre harte Arbeit im Sinne der sozial schwächeren Menschen in unserem Land erworben. Edelgard Bulmahn wird eine würdige Bundestagsvizepräsidentin sein.“

Die Studienrätin trat 1969 in die SPD ein. Von Beginn ihrer politischen Laufbahn an, setzte sie sich vor allem für soziale Gerechtigkeit und gleiche Bildungschancen ein. Ihr Einsatz gilt der Gebührenfreiheit von der KiTa bis zur Universität, damit Bildungschancen nicht von der sozialen Herkunft oder dem Geldbeutel der Eltern abhängen. Diese Ziele verfolgte sie in ihrer Zeit als Bundesministerin für Bildung und Forschung und von 2005 bis 2009 als Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie des Deutschen Bundestages. In der 17. Wahlperiode war Bulmahn Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages.

Neben der Niedersächsin wurden zudem Ulla Schmidt von der SPD, Claudia Roth (Grüne), Petra Pau (Linke) zu Bundestagsvizepräsidentinnen gewählt. Die Union tritt in diesem wichtigen Bereich des Parlaments mit drei männlichen Vertretern an. Norbert Lammert wurde mit überwältigender Mehrheit als Bundestagspräsident bestätigt. Peter Hintze (CDU) und Johannes Singhammer (CSU) komplettieren das Tableau.