Kulis, Flyer, Blöcke und Co.

Material Bundestagswahlkampf 2013
 
 

Schon im Vorfeld der Wahlkampfphase muss überlegt werden, welche Give-aways, also kleine Werbegeschenke, für den Wahlkampf produziert werden sollen. Gabriele Lösekrug-Möller hat sich entschieden, auf die Klassiker zu setzen. "Das ist der vierte Bundestagswahlkampf, den ich mache. Und ich habe festgestellt, dass nicht aufwendig produziertes und kostenintensives Material für ein gutes Wahlergebnis ausschlaggebend ist, sondern der persönliche Kontakt zu den Wählerinnen und Wählern".

 

Nichts desto trotz freuen sich die Menschen an den SPD-Infoständen über kleine Geschenke. Besonders beliebt sind Einkaufswagenchips. Man hört immer wieder den gleichen Satz: "Davon kann man nie genug haben. Die sind nämlich immer so schnell weg." Das Gute an den Einkaufswagenchips ist, dass man bei jedem Gebrauch an Lömö und die Bundestagswahl erinnert wird. Die Chips sind im SPD-Rot gehalten und mit Lömös Slogan "Lömö. Einfach klasse." bedruckt.

Ähnlich verhält es sich mit Notizblöcken und Kugelschreibern. Die kann man auch immer gebrauchen, zum Beispiel um den Einkaufzettel zu schreiben. Nützlich und für den alltäglichen Gebrauch geeignet sollen die Geschenke sein. Dinge, die kein Mensch braucht, landen ziemlich schnell in der Tonne. Das wäre verschwendetes Geld.

Lömö: "Wir versuchen immer einen kostengünstigen Wahlkampf zu führen. Es ist daher sinnvoll, nur Material einzusetzen, das sich bewährt hat und bei dem wir wissen, dass die Leute es auch wertschätzen. Ich finde ohnehin, dass es auf die Inhalte ankommt und da braucht sich die SPD nicht hinter ausgefallenen Give-aways verstecken. "

Nur die Rezeptkarten sind nicht alt und bewährt, sondern neu und kreativ. Unter dem Motto "Wir haben die besseren Rezepte" hat Lömö Kochrezepte von prominenten SPD-Mitgliedern wie Peer Steinbrück, Sigmar Gabriel oder Andrea Nahles gesammelt und verteilt diese als kleine Sammlung. Vor allem auf Märkten und vor Supermärkten kommen die Karten gut an.. Die Rückmeldungen zu den Kochkarten sind durchweg positiv.

Die einzelnen Ortsvereine können auch zusätzliches Material von der SPD an ihren Ständen einsetzen. Viele legen Feuerzeuge und Streichhölzer aus. Zum Teil werden Vorräte aus dem letzten Wahlkampf aufgebraucht. Das Prinzip ist hier wieder das gleiche. Es wird nur verteilt, was brauchbar ist und bei dem klar erkennbar ist, von wem es kommt.

Dass diese Entscheidung richtig war, zeigt sich dadurch, dass den Ortsvereinen in der letzten Woche des Wahlkampfes das Material ausgeht. Die Wahlkämpfer haben also alles an die Wählerinnen und Wähler verteilt. Es gab auch schon Wahlkämpfe, bei denen die Menschen einen großen Bogen um die Stände gemacht haben. Das ist bei diesem Mal nicht der Fall. Im Gegenteil; viele kommen extra an die Stände, um Gespräch zu führen und natürlich auch um sich Kugelschreiber, Blöcke, Einkaufswagenschips, Flyer und Co. mitzunehmen.