Appetit auf eine gute Schulernährung

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Zu aktuellen Debatte zur Zukunft der Schulverpflegung in Deutschland erklärt die Hamelner Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller:
Wir wollen gute Ganztagsschulen. Sie bieten hervorragende Rahmenbedingungen für eine zeitgemäße Ernährungsbildung. Dadurch werden positive Präventions- und mittelfristige Gesundheitseffekte erzielt. Eine gemeinsame, gesunde und diskriminierungsfreie Schulverpflegung ist dafür essenziell.

Dabei müssen die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung eingehalten werden.

Ja, das wird mit höheren Kosten verbunden sein. Die Linke sagt: Der Bund ist der Goldesel und zahlt alles. CDU/CSU und FDP sagen: Dieses Thema gehört nicht in den Bundestag.

Wir sagen: Der Bund wird die Länder wie Kommunen durch geeignete Maßnahmen in die Lage versetzen, eine gemeinsame, gesunde und diskriminierungsfreie Schulernährung anzubieten.

Die SPD-Bundestagsfraktion will die Vernetzungsstellen Schulverpflegung weiterhin unterstützen und die Forschungsförderung zum Ernährungsverhalten von Kindern stärken. In unserem acht Milliarden Euro Ganztagsschulprogramm haben wir den Bau von Mensen mit einkalkuliert. Durch den von uns vorgeschlagenen Investitions- und Entschuldungspakt werden die Kommunen in die Lage versetzt, die Qualität vor den Preis bei der Vergabepraxis zu setzen.