Praktikum, Woche 3

Niklas König
 
 

Dies ist der dritte und letzte Wochenbericht. Meine letzte Woche im Bundestagsbüro von Gabriele Lösekrug-Möller war keine Sitzungswoche. Das bedeutete, dass die Abgeordneten „ausgeflogen“ waren und nur noch die Büromitarbeiter da waren. Dafür besuchte uns eine Gruppe von 50 politisch Interessierten aus dem heimischen Wahlkreis.

Die Gruppe der vom Bundespresse- und Informationsamt organisierte Besucherfahrt machte von Montag bis Mittwoch Bekanntschaft mit dem politischen Berlin. Betreut wurde Sie vom Wahlkreis- und Bundestagsbüro. Auf dem Plan stand auch der Besuch des Bundesrates, an dem ich teilnehmen durfte. Der Bundesrat befindet sich seit seinem Umzug von Bonn nach Berlin im Jahr 2000 im ehemaligen preußischen Herrenhaus. Bis zu zwölf Mal jährlich tagt hier die deutsche Länderkammer.

Am Donnerstag endete mein Praktikum mit einem Besuch des ARD-Hauptstadtstudios. Die vielen Erfahrungen werde ich jedoch mit nach Hause nehmen. Jedem, der mal Politik am Puls des Geschehens erleben möchte, kann ich solch ein Praktikum nur wärmstens empfehlen. In Berlin konnte ich mit verfolgen, wie politische Prozesse wie Gesetzesverfahren oder Fraktionsentscheidungen wirklich ablaufen. Dabei erhält man einen aufschlussreichen Einblick in politische Zwänge, aber auch in Möglichkeiten des politischen Gestaltens. Für Studierende ist so ein Aufeinandertreffen mit der „Praxis“ in jedem Falle sehr ergiebig. Auch meine drei Wochen im Hamelner Wahlkreisbüro waren lehrreich. Denn diese Arbeit unterscheidet sich signifikant von den Berliner Tätigkeiten. Da sich beide Büros oft eng abstimmen, ist es sinnvoll, auch dort mal reinzuschauen.

An dieser Stelle sei auch noch mal das sehr sympathische und hilfreiche Team hervorgehoben, bei dem ich mich herzlich bedanken möchte. Deren Betreuung hat nicht nur einen höheren Lerneffekt ergeben, sondern auch jede Menge Spaß gemacht. Danke!!