Filmpremiere „Und alle haben geschwiegen“ im Bundestag - Am 4. März 2013 um 20.15 Uhr im ZDF

Filmpremiere "Und alle haben geschwiegen"
 

Gabriele Lösekrug-Möller mit Hauptdarsteller Matthias Habich

 

Am Dienstag, den 19. Februar hatte ich die Ehre, bei der Filmpremiere „Und alle haben geschwiegen“ im Reichstagsgebäude in Berlin dabei zu sein. Der Film thematisiert das Schicksal der Heimkinder im Nachkriegsdeutschland und die Rolle des Bundestages (insbesondere des Petitionsausschusses) und des Runden Tisches in der Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels der deutschen Geschichte.

Erzählt wird die Geschichte von Luisa (Senta Berger) und Paul (Matthias Habich) und springt zwischen der Zeit im Erziehungsheim in den 60er Jahren und dem Jahr 2008, in dem die Anhörung vor dem Petitionsausschuss stattgefunden hat. Das Anfang 2006 veröffentlichte Buch des Spiegel-Redakteurs Peter Wensierski „Schläge im Namen des Herrn“ hat wesentlich zur öffentlichen Thematisierung und zur Filmidee beigetragen.

Als Mitglied des Petitionsausschusses von 2001 – 2009 und als Petitionspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion habe ich die Beschäftigung mit der „Heimkinderpetition“ und die Entwicklung der Idee eines Entschädigungsfonds "Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975" (alte Bundesländer und Berlin) maßgeblich begleitet.

Die ZDF-Produktion „Und alle haben geschwiegen“ der Produzentin Doris Zander (Aspekt Telefilm-Produktion) und des Regisseurs Dror Zahavi, wird am 4. März 2013 um 20.15 Uhr mit einem anschließendem Themenabend im ZDF ausgestrahlt. Ende Juni 2012 wurde der Film bereits auf dem Münchner Filmfest gezeigt.