Zur heutigen Veröffentlichung des Stressreports 2012:

Gabriele bei der Arbeit II 01/2011
 
 

„Ursula von der Leyen ist der größte Stressfaktor für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.“

„Mehr als 40 Prozent der Erwerbstätigen sind überzeugt, dass die Belastung am Arbeitsplatz spürbar zunimmt, so die Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, die heute vorgestellt wird. Die Bundesarbeitsministerin kann sich nicht ständig hinter ihren Worthülsen verstecken, denen keine Taten folgen. Stress entsteht auch durch unsichere Beschäftigungsverhältnisse und dagegen unternimmt die schwarz-gelbe Bundesregierung überhaupt nichts", so SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller, Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales.

Vielmehr gehe es darum, für gute Arbeit zu sorgen. "Für uns als SPD macht gute Arbeit nicht krank, wird ordentlich entlohnt und gibt Menschen die Möglichkeit sich weiter zu bilden", so die SPD-Politikerin. Dazu hat Frau v.d.Leyen nichts geliefert. Wenn im Bundesrat Initiativen von SPD-Ländern für gute Arbeit und gute Wirtschaft eingebracht wurden, haben Schwarz-Gelb diese abgelehnt.

Mit der Wahl in Niedersachsen haben sich die Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat jetzt geändert und im Herbst geht es bei der Bundestagswahl auch um eine Richtungsentscheidung in der Arbeitsmarktpolitik. "Die SPD ist die Partei der Arbeit und wir werden in Regierungsverantwortung im Bund für gute Arbeit und damit weniger Stress sorgen. Unsere Vorschläge für gute Arbeit liegen längst vor. Wer also Stress vermeiden will, sollte sich an den Initiativen aus den sozialdemokratisch geführten Bundes-ländern orientieren.

„Der Stressreport 2012 zeigt deutlichen Handlungsbedarf auf. Kampfansagen der Ministerin v.d.Leyen hatten wir zur genüge. Auf bessere gesetzliche Regelungen warten wir bei Schwarz-Gelb vergebens“, so Lösekrug-Möller.