Betreuungsgeld: Bundeskanzlerin muss diesen Unsinn endlich stoppen

Lotta
 
 

Anlässlich des Koalitionsstreits über das Betreuungsgeld und des kritischen Schreibens von 23 CDU-Abgeordneten an die Bundeskanzlerin erklärt Gabriele Lösekrug-Möller:

Zu Recht sind Abgeordnete der Regierungskoalition über das geplante Betreuungsgeld verärgert. Die Bundeskanzlerin muss den Brief der 23 CDU-Abgordneten zum Anlass nehmen, ein Machtwort zu sprechen


und der Einführung des Betreuungsgeldes eine Absage erteilen. Der Koalitionsstreit wäre umgehend vom Tisch.

Eine Geldleistung einzuführen, die für einen Verzicht auf einen Kitaplatz gezahlt werden soll, ist absurd. Es wäre ebenso absurd, Buergerinnen und Buergern eine Prämie zu zahlen, wenn sie nicht die öffentliche Bibliothek nutzen.

Die SPD-Bundestagsfraktion fordert, auf die Einführung eines Betreuungsgeldes zu verzichten und stattdessen in den Kitaausbau zu investieren. Nur so kann es gelingen, dass Deutschland bei der Förderung von Kindern und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorankommt.