Landesregierung zeigt soziale Kälte

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Die Vorsitzende der Landesgruppe Nds. der SPD Bundestagsfraktion, Gabriele Lösekrug-Möller MdB kritisiert die Position der niedersächsischen Landesregierung, keine Bürgschaft für die Finanzierung einer Transfergesellschaft für die Mitarbeiterinnen der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker mitzutragen.

 

„Die Auffanggesellschaft droht an Niedersachsen zu scheitern. Während andere Länder mit FDP-Regierungsbeteiligung, wie zum Beispiel Bayern und Hessen, das Konzept für eine Auffanggesellschaft mittragen, steht die schwarz-gelben Landesregierung in Niedersachsen dem Schicksal von 1.000 Frauen teilnahmslos und mit sozialer Kälte gegenüber. Bei meinem Besuch letzte Woche bei Schlecker Mitarbeiterinnen in Aerzen habe ich mir vor Ort ein Bild gemacht. Die betroffenen Frauen nun im Regen stehen zu lassen, ist für mich unverständlich. Man darf sicher sein, dass in anderen Ländern der wirtschaftliche Sachverstand nicht geringer ist. Mit ihrer Verweigerungshaltung gegen die Auffanggesellschaft lässt Niedersachsen nicht nur die entlassenen Schlecker-Frauen im Stich. Auch die anderen Länder werden von Niedersachsen in die Bredouille gebracht. Sollten keine anderen Finanzierungswege gefunden werden, hätte die niedersächsische Landesregierung die Verantwortung dafür, dass Tausende Frauen in die Arbeitslosigkeit fallen.“