Grundsätze und Eckpunkte der SPD Bundestagsfraktion zum Endlagersuchverfahren

AKW Grohnde
 

Die SPD Bundestagsfraktion hat soeben in ihrer Fraktionssitzung ein Papier über die Grundsätze und Eckpunkte eines Endlagersuchverfahrens beschlossen.Die SPD-Bundestagsfraktion hat schon vor dem offiziellen Beschluss ihrer Eckpunkte zur Endlagersuche einen grossen Erfolg verbuchen koennen: Nach Bekanntwerden unseres Konzepts Anfang dieses Jahres, ist heute der Entwurf der Bundesregierung oeffentlich geworden." Es freut mich sehr, dass die Bundesregierung dieses - für hunderte von Generationen

so wichtige Thema entdeckt hat und offenbar ernst nimmt.

 Grundsätze und Eckpunkte zum Endlagersuchverfahren

"Es gibt kein „sicheres“ Endlager für hochradioaktive Abfälle über die gesamte strahlungsaktive Zeit hinweg. Ein Nachweis darüber, dass endgelagerte radioaktive Stoffe aus den abgebrannten Brennelemente von Atomkraftwerken über zehn- oder hunderttausende von Jahren vom biologischen Kreislauf isoliert werden können, beruht auf Prognosen, die umso unsicherer werden, je weiter sie in die Zukunft reichen. Es kommt bei der Endlagersuche und der Ausgestaltung des Endlagers darauf an, die Bedingungen für eine langfristige Isolation der radioaktiven Stoffe so gut wie möglich zu gestalten, um das Risiko einer langfristigen Freisetzung der radioaktiven Stoffe in die Biosphäre so klein wie möglich zu halten.
2. Die Standortauswahl ist die wesentliche Entscheidung für die Langzeitsicherheit eines Endlagers."

 

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Grundsätze und Eckpunkte für ein Endlagersuchverfahren PDF 136 KB