Delligser sollen guten Service der Agentur für Arbeit behalten

 

Die Reform der Agentur für Arbeit berührt auch Niedersachsen. Im Laufe des nächsten Jahres soll die Zuständigkeit der Agenturen räumlich deckungsgleich mit den Landkreisen werden. Für Bürger und Bürgerinnen aus Delligsen , die bisher über die Geschäftsstelle Alfeld der Agentur für Arbeit Hildesheim betreut wurden, könnte dies zu großen Problemen führen, müssten sie zur Geschäftsstelle nach Holzminden fahren.
In den Augen der Bundestagsabgeordneten Gabriele Lösekrug-Möller und

der Landtagsabgeordneten Sabine Tippelt und der zukünftigen Landrätin Angela Schürzeberg, wäre dies nicht hinnehmbar. Nicht zuletzt wegen der miserablen Busverbindungen zwischen Delligsen und Holzminden. „Wir akzeptieren keine Schlechterstellung der Delligser, weder für die Menschen, die im Leistungsbezug des SGB II sind, noch für Arbeitssuchende aus dem Rechtskreis des SGB III“, erklären sie. „Wir erwarten eine pragmatische Lösung auf der Arbeitsebene. Es muss möglich sein, Alfeld als Anlaufstelle zu behalten und trotzdem von der Agentur mit Sitz in Hameln betreut zu werden. Die Interessen der Delligser sollen nicht zum Spielball werden. Deshalb haben wir die Entwicklung genau im Blick“, warnen die Abgeordneten von Bund und Land und die Landrätin. Es verstehe sich von selbst, dass sie im engen Kontakt mit der Agentur für Arbeit stehen.