LöMö setzt sich für BHW Mitarbeiter ein

Bhw Demo
 

Auf der gestrigen BHW Betriebsversammlung in der Rattenfängerhalle in Hameln sprach LöMö zu den rund 1500 versammelten Mitarbeitern. Sie zeigte sich mit den Beschäftigten solidarisch und stellte klar, dass es nicht angehen könne, dass sich die Vorstände in der Finanzkrise immer wieder hohe Dividenden auszahlen und bei der Belegschaft drastische Kürzungen vorgenommen würden.

In Hameln ist das BHW der größte Arbeitgeber und entsprechende Pläne der Deutschen Bank würden einen Flächenbrand auslösen. Familien und junge Auszubildende seien existenziell gefährdet.
Der Versicherer ist durch die Eingliederung in die Deutsche Bank von den Umstrukturierungsplänen des zukünftigen Mutterkonzerns bedroht. Konkret heißt dies: Massiver Stellenabbau, Lohnniveauabsenkung um 30 Prozent und Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit von 39 auf 42 Stunden. Außerdem soll auch der Jahresurlaub auf 27 Tage zusammengestrichen werden.
Nach der Betriebsversammlung ging es in einem großen Demonstrationszug auf den Hamelner Pferdemarkt. Hier sprach noch einmal ver.di Chef Frank Bsirske, der zuvor auf der Betriebsversammlung breiten Zuspruch von den Mitarbeitern bekommen hatte. Auch er sagte, dass der Deutschen Bank mit dem Fall BHW Hameln die Grenzen aufgezeigt werden müssten. Die Belegschaft müsse nun vereint gegen die Pläne angehen.