Bestnoten für Wasser- und Schifffahrtsverwaltung WSV - Experten raten dringend von Reformvorhaben des Ministeriums ab

Weser

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Heute fand im Deutschen Bundestag eine Anhörung zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes statt.

Die Flut der Argumente gegen die Neuordnung war groß. Gabriele Lösekrug-Möller war dabei.

Die Gewerkschaft Ver.di stellte klar, dass dieses Vorhaben den Beschäftigten ein hohes Misstrauen für Jahrzehnte geleistete Arbeit entgegen bringt.

Weitere Argumente waren die Bedeutung der Binnenwasser-straßen für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Häfen und die Bemessung der Tonnage als unzureichende Kategorie, um die Effizienz einer Wasserstraße zu messen.

Grundsätzlich gilt: Das Netz der Binnenwasserstraßen muss gestärkt und nicht herabgestuft werden, darin waren sich alle Beteiligten der Anhörung einig. Der Bundesverband der deutschen Binnenschiffer wies darauf hin, dass weder Kabinen- noch Personenschifffahrt in dem Entwurf berücksichtigt werden, obwohl diese einen großen Wirtschaftsbereich bilden.

Gabriele Lösekrug-Möller: „Selten ergeben sich bei Anhörungen so klare ablehnende Positionen. Wir im Weserbergland wussten schon immer um die hohe Qualität der Leistungen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung Hann. Münden. Sie sind unsere Fachleute in Sachen Weser und damit unverzichtbar!“

Genauso mangelhaft wie das Reformvorhaben ist die Vorgehensweise, die Oberweser als Wassertourismusgewässer abzustufen. Zu Recht kritisiert die hiesige Industrie- und Handelskammer diesen Vorschlag.

LöMö dazu: „Es muss sichergestellt werden, dass das Weserbergland als touristische Destination Personenschifffahrt auf der Weser mindestens wie bisher anbieten kann und der Kiesabbau über Frachtverkehr derzeitig und zukünftig abgefahren werden kann.“

Fazit: Die Vorschläge des Ministeriums zur Reform der WSV sind durchgefallen.