Verkehrsgespräch Schiene in Hessisch-Oldendorf

Verkehrskonferenz Schiene 11.04.2011
 

Gemeinsam mit ihren MdB-Kollegen Sebastian Edathy, Rita Pawelski und Maria Flachsbarth lud Gabriele Lösekrug-Möller heute lokale Politiker, Wirtschafts-, Verbands- und Bürgervertreter zu einer Verkehrskonferenz. Denn mit dem Abschlussbericht der Überprüfung des Bedarfsplans für die Bundesschienenwege liegt eine Planungsvariante der Strecke Löhne – Elze vor, die eine Elektrifizierung und den zweigleisigen Ausbau vorsieht. Bisher war die Streckenplanung im sogenannten „weiteren Bedarf“.

Nun wird sie insbesondere für einen intensiven Güterverkehr zum Ausbau favorisiert. LöMö: "Mit einem Ausbau wären weitreichende Eingriffe verbunden. Es ist daher wichtig, dass wir uns schon jetzt, so früh wie möglich, über die Pläne informieren und in den Prozess einmischen."

Auskunft gaben unter anderem Hans-Peter Wyderka aus dem niedersächsischen Verkehrsministerium und Deutsche Bahn-Vertreter Ulrich Bischopping. Sie beschrieben den Sachstand als Planvariante, die sehr weit von einer möglichen Umsetzung entfernt sei. Zunächst sei die Aufstellung des Bundesverkehrswegeplan 2015 zu erreichen, hier die Hochstufung in den vordringlichen Bedarf und dann -dies wurde als entscheidende Hürde beschrieben- muss die Finanzierung ermöglicht werden.

"Zu vielen Fragen blieben die Antworten vage", erklärt LöMö. Mit wieviel Güterzügen muss etwa gerechnet werden? Und mit welchem Tempo werden sie durch das Weserbergland fahren? Welche Qualität hätte der Lärmschutz?  Und ist ein solches Projekt vereinbar mit wachsendem Tourismus? 

"Das Vorhaben muss also weiter intensiv beobachtet werden", so die Abgeordnete. "Und ich werde sicher am Ball bleiben."

Verkehrskonferenz Schiene 11.04.2011