Bürgerpreis der Sparkasse Weserbergland

Foto H _te 2011
 

Startschuss für Deutschlands größten bundesweiten Ehrenamtspreis

Bewerbungen für den Bürgerpreis 2011 ab sofort möglich – Thematischer
Schwerpunkt im neunten Jahr: „Bildung! Gleiche Chancen für alle.“

Die Passanten haben nicht schlecht gestaunt: Am Hauptportal des S-FinanzMarkt der Sparkasse Weserbergland in Hameln wirbelten die unverkennbaren schwarzen Hüte von Doktoranten in die Luft.

Hochgeworfen mit einem vergnügten Augenzwinkern von den heimischen Bundestagsabgeordneten, dem Landrat, dem Präsidenten der Hochschule Weserbergland, Professor Dr. Volkmar Langer und dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Weserbergland, Friedrich-Wilhelm Kaup sowie weiteren Repräsentanten aus der Region.

Es war ein symbolischer Akt mit der klaren Botschaft: Die Bildung im Weserbergland erlebt buchstäblich einen neuen „Höhenflug“ mit der neuen Bürgerpreisinitiative für das Weserbergland: „Bildung! Gleiche Chancen für alle.“ Der Deutsche Bürgerpreis der Initiative „für mich. für uns. fürs Weserbergland.“ – ein Zusammenschluss von engagierten Bundestagsabgeordneten, den Städten, Landkreisen und Gemeinden Deutschlands sowie den Sparkassen – geht damit in die neunte Runde. Erneut steht ein brandaktuelles gesellschaftliches Thema im Mittelpunkt: 2011 möchte die Initiative Bürgerinnen und Bürger würdigen, die durch ihr bürgerschaftliches Engagement für mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit sorgen. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Teilnahme¬unterlagen finden Interessierte im Internet unter www.sparkasse-weserbergland.de oder bei allen Geschäftsstellen der Sparkasse Weserbergland.

Engagement für Lebensqualität: „Bildung! Gleiche Chancen für alle.“

„Bürgerinnen und Bürger, die sich dafür einsetzen, dass Bildungsklüfte geschlossen und der Zugang zu Bildung gerechter verteilt wird engagieren sich für unsere Zukunft. Mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement leisten sie Unterstützung, so dass Menschen aller sozialen Schichten und ethnischer Gruppen einen gerechten Zugang zu Bildung haben und gesellschaftlich integriert werden und bleiben. Das verdient Anerkennung“, erklären die Initiatoren der Initiative, Landrat Rüder Butte, die Bundestagsabgeordneten GabrieleLösekrug-Möller und Jutta Krellmann, den Präsidenten der Hochschule Weserbergland, Professor Dr. Volkmar Langer und den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Weserbergland, Friedrich-Wilhelm Kaup.“ Die Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller (SPD) gibt zu verstehen: „Jedes Kind kommt mit der Lust am Lernen zur Welt“. Ihre Abgeordnetenkollegin Jutta Krellmann (Die Linke) bestätigt dies aus eigener Erfahrung, indem sie unterstreicht, wie wichtig für sie persönlich die Chancengleichheit in der Bildung gewesen sei. „Lebenslang Lernen“ ist schließlich das Motto unter dem die Hochschule Weserbergland antritt. Deren Präsidenten, Professor Dr. Langer, ist es ein Anliegen „Generationen übergreifend Menschen zusammenzubringen, die auch mit dieser Bürgerinitiative eine Reihe von Chancen erhalten, die sie sonst nicht bekommen würden“.

Auszeichnungen in vier Kategorien

Die Bürgerstiftung Weserbergland zeichnet ehrenamtliches Engagement in vier Kategorien aus: In der Kategorie U21 werden junge Engagierte im Alter von 14 bis 21 Jahren ausgezeichnet und damit jugendliches Engagement gewürdigt. Die Kategorie Alltagshelden richtet sich an vorbildlich engagierte Personen und Projekte unabhängig vom Alter. In der Kategorie Engagierte Unternehmer steht die persönliche Verantwortung für die Gemeinschaft von Inhaber/ -innen von Unternehmen bzw. Familienunternehmer /-innen im Mittelpunkt.
Der Bürgerpreis in der Kategorie Lebenswerk wird für mindestens 25 Jahre bürgerschaftliches Engagement verliehen. Das Preisgeld beträgt je Kategorie 500 Euro.

Bürgerpreis: lokaler Start, nationales Finale
Die Bewerbungen nehmen zunächst an dem Wettbewerb für das Weserbergland teil. Wer hierbei ausgezeichnet wird, geht automatisch ins Rennen um den Deutschen Bürgerpreis auf nationaler Ebene. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 31. Juli 2011.

Das große Finale des Wettbewerbs ist Bürgerpreisverleihung im Dezember 2011 in Berlin. Auf der feierlichen Veranstaltung werden die nationalen Preisträger der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Deutsche Bürgerpreis ist Deutschlands größter bundesweiter Ehrenamtspreis: Allein im Jahr 2010 gingen rund 1.200 Bewerbungen ein. Mit den Auszeichnungen waren Sachpreise mit einem Gesamtwert von rund 290.000 Euro verbunden. Im Weserbergland war der Bürgerpreis mit insgesamt 2.000 Euro ausgelobt.

Schon einmal hat das Weserbergland bewiesen, dass es das Potential zum Bundessieger im Deutschen Bürgerpreis hat. Es war die Auszeichnung für Wolfgang Klünder im Jahr 2007.
Die Initiative „für mich. für uns. für alle.“
Die bundesweite Initiative „für mich. für uns. für alle.“ wurde im Frühjahr 2003 von Abgeordneten des Bundestags, den Städten, Landkreisen und Gemeinden sowie den Sparkassen gegründet. Ziel ist es, die mehr als 23 Millionen bürgerschaftlich engagierten Menschen in Deutschland in ihrem Einsatz zu unterstützen. Dazu zeichnet die Initiative jedes Jahr innovatives und vorbildliches Engagement mit dem Deutschen Bürgerpreis aus.

Die weitere gute Nachricht aus der Region ist: Die Erfolgsgeschichte der Bürgerstiftung Weserbergland wird im Jahresbericht 2010 fortgeschrieben. Zum Jahresende 2010 weist sie ein Stiftungskapital von 844.803,00 Euro auf. Mit einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 240 Prozent. Das Vermögen der Treuhandstiftungen beläuft sich auf 305.690,51 Euro. Beispiel für die vielfältigen Aktivitäten aus dieser „Regionsrendite“ sind der Bürgerpreis 2010, die Aktion „Handys stiften Zukunft“, „Schülerbanking mit dem iff-Hamburg“ und der Jubiläums-Sparkassenbrief der Sparkasse Weserbergland, bei dem je 1.000 Euro Anlagesumme 100 Cent für die Bürgerstiftungsfonds gespendet wurden. Die Gesamtsumme von 24.430,25 Euro, die sich daraus ergeben hat, lässt die Dimension dieser Idee im Jubiläumsjahr der Sparkasse Weserbergland erahnen. „Allein das ist schon wieder eine Erfolgsstory für sich“, wie Vorstandsvorsitzende Friedrich-Wilhelm Kaup dem Geschäftsführer der Bürgerstiftung Weserbergland bescheinigen konnte.