Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort

Gabriele im Gespräch
 

Nach Beginn der Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa am 1. Mai dieses Jahres soll nach dem Willen der SPD-Fraktion die Maxime „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ gelten. Deshalb hat sie einen Antrag formuliert, der nun in erster Lesung beraten wurde.

Gabriele Lösekrug-Möller hat den Antrag mit gezeichnet. Sie macht klar, warum das Anliegen so wichtig ist: „Eine Ausweitung der prekären Beschäftigung muss verhindert werden. ‚Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort‘ muss für alle gelten.“

Würden die nötigen rechtlichen Voraussetzungen nicht geschaffen, könne es zu einem Lohndumping, insbesondere in der grenzüberschreitenden Leiharbeit kommen. LöMö: “Eine sittenwidrige Bezahlung muss auch bei nach Deutschland entsandten Arbeitnehmern nach hier geltenden Maßstäben beurteilt werden.“

Dafür sollten alle Branchen in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz aufgenommen werden, damit Mindestlohntarife für allgemeinverbindlich erklärt werden können. Als Lohnuntergrenze muss außerdem ein flächendeckender Mindestlohn geschaffen werden.

Wer sich für den SPD-Antrag interessiert, kann ihn am Ende der Seite  herunterladen.
 

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SPD-Antrag zur Arbeitnehmerfreizügigkeit, Bundestagsdrucksache 17/4530 PDF 813 KB