Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar

Tag der Kinderhospizarbeit 10.02.2011
 

In Ruhe Abschied nehmen zu können, das ist Teil einer guten Trauerarbeit und wichtig für Angehörige von Menschen mit unheilbarer Krankheit. Hospize leisten dabei eine besondere Hilfe – für die zu pflegenden Patienten genauso wie für deren pflegende Familien. Wichtig ist die Begleitung vor allem auch für Eltern, deren Kinder unheilbar erkrankt sind. Solchen Familien könne das Angebot des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. helfen, so Gabriele Lösekrug-Möller.

„Die Familien sind nicht mehr allein mit ihren Sorgen und ihrer Trauer. Denn die Menschen, die in Hospizen pflegen, begleiten und trösten leisten eine unverzichtbare Arbeit. Ich bin sehr froh, dass es dieses Angebot für betroffene Familien gibt“, erklärt Lösekrug-Möller weiter. „Deshalb ist es wichtig, die Inhalte der Kinderhospizarbeit noch bekannter zu machen und eine breite Unterstützung zu organisieren.“ Dafür sei auch eine stärkere Enttabuisierung der Themen Sterben und Tod in unserer Gesellschaft nötig.

Der heutige Tag der Kinderhospizarbeit bietet die Möglichkeit, sich weiter auseinanderzusetzen und die Arbeit der Menschen in Kinderhospizen zu würdigen. LöMö: „Auch in unserem Bundesland haben wir gute Beispiele für diese wichtige Arbeit: Der Verein Kinderhospiz Löwenherz e.V. etwa leistet in Niedersachsen einen großen Beitrag in der Unterstützung der Familien – nicht nur mit dem Kinderhospiz in Syke, sondern auch durch seinen ambulanten Hospizdienst und die Vernetzung mit andern Hospizen im ganzen Bundesland.

Gabriele Lösekrug-Möller schließt sich dem Aufruf an, grüne „Bänder der Hoffnung“ an Autos, Bäumen oder in Fenstern zu befestigen, als Zeichen der Verbundenheit mit schwerkranken und sterbenden Kindern und deren Familien.