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Daniel Kehlmann "Die Vermessung der Welt"

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung der Welt. Der eine, Alexander von Humboldt, kämpft sich durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, erprobt Gifte im Selbstversuch, zählt die Kopfläuse der Eingeborenen, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Der andere, Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß, der sein Leben nicht ohne Frauen verbringen kann und doch sogar in der Hochzeitsnacht aus dem Bett springt, um eine Formel zu notieren – er beweist auch im heimischen Göttingen, dass der Raum sich krümmt.

Alt, berühmt und auch ein wenig sonderbar geworden, treffen sich die beiden 1828 in Berlin. Doch kaum steigt Gauß aus seiner Kutsche, sind sie schon tief verstrickt in die politischen Wirren Deutschlands nach dem Sturz Napoleons. (Klappentext)

Voll Sprachwitz beschreibt der 1975 geborene Autor Daniel Kehlmann das Leben zweier großer Deutscher und verquickt gekonnt Dichtung und Wahrheit – ein Buch voller Abenteuer und Phantasie!

„Überall gediehen Pflanzen. Vegetation, das sei die offen liegende, die in stumme Reglosigkeit aufgefaltete Spielart des Lebens. Pflanzen besäßen keine Innerlichkeit, nichts Verstecktes, alles an ihnen sei Außen. … Insekten hingegen und Tiere und Menschen seien geschützt und gepanzert. Wer ein Tier ansehe, wisse noch nichts, während das Gewächs jedem Blick sein Wesen offenbare. Jetzt werde er sentimental, flüsterte Daguerre.
So steige das Leben durch Stadien wachsender Verbesserung seiner Organisation, bis es jenen Sprung mache, den man getrost den weitest möglichen nennen könne: dem Blitzschlag der Vernunft. Hin zu ihm finde keine Entwicklung in Graden statt. Die zweitgrößte Beleidigung des Menschen sei die Sklaverei. Die größte jedoch die Idee, er stamme vom Affen ab.“

Rowohlt Verlag, 302 Seiten




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