Mit Martina Daske im Naturfreundehaus in Uslar

Jdh

Weiter geht es nach Uslar. Hier hat die SPD Uslar ins Naturfreundehaus eingeladen. Als „Naturfreundin“ (ich gehöre der Ortsgruppe Lauenstein an) freue ich mich immer, wenn ich Naturfreundehäuser besuchen kann. Sie liegen meist herrlich und werden mit viel Eigenarbeit gut geführt. So ist das auch in Uslar. Die Rotenberghütte liegt oberhalb der Stadt auf einem großen Grundstück.

Heute Abend war die SPD zu Gast. Eine gute Gelegenheit für Martina Daske, die Bürgermeisterkandidatin der SPD, sich vorzustellen und mit den Bürgern über Uslarer Politik zu sprechen.

Doch zuvor gab es Deutliches zur Bundespolitik. Vertauensverlust in Politik und Politiker war das zentrale Thema. Klare, offene Worte und am Ende die Einschätzung, dass ein Abend wie dieser notwendig ist. Ein besserer Dialog mit Bürgern, sie mehr (oder überhaupt) einbeziehen, das war auch der rote Faden der Diskussion über Politik in und für Uslar.

Martina Daske will diese neue Qualität. Und sie will zielorientiert Politik machen. Was das bedeutet? „Wir müssen klare Prioritäten setzen und uns dann daran halte,“ so Daske, die als Wirtschaftsförderin des Landkreises Northeim eine Fachfrau ist. Am Beispiel Fußgängerzone buchstabierte sie ihren Ansatz. Ergebnis: Große Zustimmung.

Und dann brachte ein Nachbar auch noch einen Sack Kohle mit. Nein, keine Euros, sonders „Grillis“ von ProFagus von Bürgermeisterkandidat Frank Krüger aus Bodenfelde. Kommunalwahlkampf ist eben eine heiße Zeit.


Wo haben wir übernachtet?
In der schönen Jugendherberge in Uslar.