Buchtipp Juni 2006

„Die Kunst des Liebens “

Die Kunst des Liebens ist ein bekanntes Werk des Sozialpsychologen Erich Fromm von 1956. Fromm behauptet, dass Liebe aktives Bemühen erfordert, sie ist also nicht einfach ein schönes Gefühl, dem man sich hingibt. „Liebe ist eine Aktivität und kein passiver Affekt. Sie ist etwas, das man in sich entwickelt, nicht etwas, dem man verfällt.“
„Für die meisten Menschen liege das Problem der Liebe darin, geliebt zu werden, und nicht in der eigenen Fähigkeit zu lieben. Das Bestreben dieser Menschen, liebenswert zu sein, sei im Wesentlichen eine Mischung aus Streben nach Popularität und Sexappeal“, so lautet eine These aus diesem Buch. Erich Fromm bemüht sich sowohl die Theorie als auch die Praxis der Liebe zu beschreiben unter Betrachtung der westlichen Gesellschaft.
Lieben und geliebt werden ist nicht so einfach wie es sich anhört, auch das muss man im Leben lernen, genauso wie man einen Beruf erlernen muss. Er schreibt über die verschiedenen Arten von Liebe (Liebe einer Mutter zu ihrem Kind, Liebe zwischen Mann und Frau etc.). „Jeder Mensch ist sein Leben lang auf der Suche nach Geborgenheit und Liebe“ - in diesem Buch findet man eine Anleitung dies zu erreichen, jedoch darf man nie aufhören zu lernen und an sich zu arbeiten. Es birgt viele Antworten für Menschen, die sich viel mit dem Thema der Liebe auseinandersetzen, aber auch für jene, die sich nur ab und zu damit beschäftigen.