Buchtipp März 2005

Dan Brown

"Diabolus" von Dan Brown

Erinnern sie sich auch so gern an die Mathe-Stunden der lang zurück liegenden Schulzeit? Also ich schon – ehrlich! Aber heutzutage schwächele ich schon bei Pins und Puks, Telefon- und Postleitzahlen.

Aber was hat das mit Dan Brown und seinem Roman „Diabolus“ zu tun? Das Lesen macht noch mehr Freude, wenn es mit Interesse an Mathematik und Internetkommunikation zusammen geht.

Wieder einmal ist die Sicherheit der USA und damit der ganzen Welt gefährdet.
Wieder einmal liegt die Rettung in den Händen bzw. Köpfen einiger weniger.
Wieder einmal scheinen Gut und Böse von vorn herein klar und
wieder einmal ist am Ende alles anders.

Spannend von der ersten bis zur letzten Zeile liest sich „Diabolus“. Die Orte der Handlung sind für die weltweite Leserschaft gut gewählt:
Maryland (USA), Sevilla (Spanien) und eine Prise Japan.

1998 erschien „Diabolus“ in den USA unter dem Titel „Digital Fortress“ und Neugierigen sei verraten: Die Festung wird (beinah) gestürmt. Wer und wie? Das verrate ich nicht an dieser Stelle. Nur so weit: Nach der Lektüre werden sie feststellen:
„Überall kann ein Wurm drin sein.“ Und „Es ist schon gut zu wissen was eine Primzahl ist.“

Gute Unterhaltung beim Lesen wünscht

Gabriele Lösekrug-Möller

Dan Brown, Diabolus. 524 S. Gustav Lübbe-Verlag ISBN 3-7857-2194-3