Gabriele Lösekrug-Möller im Parlament zum Teilhabebericht der Bundesregierung

 
 

Die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Gabriele Lösekrug-Möller hat heute zum zweiten Mal im Deutschen Bundestag eine Rede in einfacher Sprache gehalten. Thema war der zweite Bericht der Bundesregierung darüber, wie Menschen mit Beeinträchtigungen in Deutschland leben.

 

„Dieser Bericht hat mehr als 500 Seiten und ist sehr genau. Viele Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen haben daran lange gearbeitet. Der Bericht beschreibt, wie es den 12 Millionen Menschen mit Beeinträchtigungen in unserem Land geht.“

„Unser gemeinsames Ziel ist ja, dass Menschen mit Beeinträchtigungen genauso leben und arbeiten können wie Menschen ohne Beeinträchtigungen. Der Bericht beschreibt, dass wir schon besser geworden sind, aber unser Ziel noch nicht erreicht haben.

Und was steht in dem Bericht? In seinem ersten Teil gibt es ganz viele Zahlen und Informationen. Z. B. Wie viele Menschen in Deutschland haben eine Beeinträchtigung und wie ist ihr Leben?

Im zweiten Teil beschreibt der Bericht ganz ausführlich, wie das Leben von Menschen mit Beeinträchtigungen in unserem Land aussieht.

Wie ist das mit dem Familienleben, den Nachbarn und Freunden?

Wie ist das mit Schule und einer Berufsausbildung?

Wie sieht es aus mit Arbeit und Bezahlung?

Wie selbstbestimmt wohnen und leben Menschen mit Beeinträchtigung?

Und es geht um Gesundheit, Freizeit, Kultur und Sport, um Schutz vor Gewalt und Mitmachen in der Politik. Das nennt man ‚Lebenslagen‘. Und zu jedem Thema wird berichtet, was ist und was besser werden muss.

Das Ergebnis steht in zwei schwierigen Sätzen gleich auf Seite 1 des Berichtes: Insgesamt zeigt sich, dass die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen in vielerlei Hinsicht noch immer eingeschränkt ist. Hierbei gilt häufig: Je schwerer die Beeinträchtigung, desto geringer die Teilhabechancen. Das ist nicht in Ordnung! Das wollen wir ändern! Und daran arbeiten wir!“